Vertrauen, Weitblick & gemeinsame Haltung
Schon als Kind hatte ich zwei große Ziele vor Augen die mich bis heute antreiben: Ich wollte einen Ironman absolvieren und Unternehmer werden. Damals wusste ich noch nicht, wie eng beide Ziele später miteinander verbunden sein würden. Denn sowohl im Ausdauersport als auch im Unternehmertum geht es nicht um kurzfristige Erfolge. Es geht um Disziplin, Konsequenz, Belastbarkeit und die Fähigkeit, über viele Jahre hinweg Verantwortung zu übernehmen.
Diese Haltung hat mich geprägt – im Sport genauso wie im Berufsleben. Dass mich genau dieser Weg irgendwann zur externen Unternehmensnachfolge der All Service Gebäudedienste GmbH und der All Service Garten- und Landschaftspflege GmbH führen würde, hätte ich damals allerdings nicht erwartet.
Nachfolgeregelung
mit langfristiger Perspektive
Mit Haltung. Mit Vertrauen. Mit dem Gefühl, dass zwei Unternehmer ähnlich denken, ähnlich handeln und Verantwortung auf dieselbe Weise verstehen.
Mathias A. Bühler
Geschäftsführender Gesellschafter All Service Gebäudedienste GmbH
Vertrauen entsteht nicht
in einem einzigen Gespräch
Oliver Munzel, bisheriger Gesellschafter der Unternehmungen und Verkäufer des Unternehmens, kam 2006 ins Unternehmen und übernahm es 2013 vollständig vom ehemaligen Gesellschafter. Kennengelernt haben wir uns allerdings nicht in einem klassischen Business-Kontext. Wir begegneten uns über Jahre hinweg immer wieder beim Training. Er im Gym, ich im Schwimmbad.
Damals ging es nie um Unternehmen oder Nachfolge. Trotzdem entstand über die Zeit gegenseitiger Respekt. Erst viele Jahre später führten wir ein intensiveres Gespräch miteinander. Sehr schnell wurde klar, dass wir ähnliche Werte teilen und Unternehmertum auf eine vergleichbare Weise verstehen.
Wir sprachen über Verantwortung, über Führung, über Menschen und darüber, wie wichtig Verlässlichkeit und Fairness im täglichen Handeln sind. Genau in diesem Gespräch entstand schließlich die Idee, dass ich die Nachfolge der Unternehmungen übernehmen könnte.
Nicht geplant. Nicht inszeniert. Sondern aus einem ehrlichen Vertrauen heraus, dass daraus etwas Gutes entstehen kann.
Eine Unternehmensnachfolge
braucht Struktur und Stabilität
Mir war von Anfang an bewusst, welche Verantwortung mit diesem Schritt verbunden ist.
Mit rund 3.000 Mitarbeitenden, mehr als 1.500 Kunden und rund 65 Millionen Euro Jahresumsatz gehört die Unternehmung heute zu den größten 50 von ca. 20.000 Gebäudedienstleistungsunternehmen Deutschlands. Eine Unternehmensnachfolge in dieser Größenordnung betrifft nicht nur Gesellschafter. Sie betrifft Menschen, Familien, Kundenbeziehungen und gewachsene Strukturen.
Deshalb war für Oliver Munzel und mich früh klar, dass es sinnvoll ist die Nachfolge bewusst langfristig und schrittweise zu gestalten. Gemeinsam haben wir einen achtjährigen notariell beurkundeten Übergabeplan entwickelt, der mehrere aufeinander abgestimmte Transaktionen umfasst. Zum 1. Januar 2024 habe ich die ersten Anteile an der All Service Gebäudedienste GmbH und deren verbundenen Unternehmen übernommen. Am 1. Januar 2026 folgten dann weitere Anteile. Weitere Schritte folgen in den kommenden Jahren.
Dieser strukturierte Übergang schafft Sicherheit und Kontinuität – sowohl innerhalb der Unternehmensgruppe als auch für Kunden, Mitarbeitende und Partner.
Verlässlichkeit war für mich
wichtiger als reine Finanzierung
Parallel zur Nachfolge stellte sich für mich eine entscheidende Frage: Wer begleitet ein solches Vorhaben finanzierungsseitig? Für mich war schnell klar, dass ich keinen Finanzierungspartner suche, der ausschließlich Zahlen bewertet. Ich wollte mit Menschen zusammenarbeiten, die echtes Interesse daran haben, mich, meine Vision und das Unternehmen zu verstehen.
Mir war wichtig, einen Partner an meiner Seite zu haben, der langfristig denkt, offen kommuniziert und auch in komplexen Situationen lösungsorientiert handelt. Gerade bei einer externen Unternehmensnachfolge braucht es mehr als Standardlösungen.
Im Rahmen des Prozesses habe ich Gespräche mit mehreren Institutionen geführt. Am Ende hat mich die MERKUR PRIVATBANK insbesondere durch ihre Herangehensweise überzeugt.
Was für mich den Unterschied gemacht hat, war die Bereitschaft, gemeinsam ein Finanzierungskonzept individuell zu entwickeln und kreativ mitzudenken. Dadurch entstand eine Finanzierungsstruktur, die wirtschaftlich deutlich besser auf das langfristige Vorhaben abgestimmt war als vergleichbare Lösungen.
Noch wichtiger war für mich aber die Art der Zusammenarbeit. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass hier nicht nur eine Transaktion begleitet wird, sondern ein unternehmerisches Zukunftsprojekt.
Gemeinsames Verständnis
schafft echte Partnerschaft
Was die Zusammenarbeit zusätzlich besonders gemacht hat, war das gegenseitige Verständnis dafür, wie nachhaltiger Erfolg entsteht. Sowohl im Sport als auch im Unternehmertum weiß ich: Außergewöhnliche Ergebnisse entstehen nie zufällig. Sie sind immer das Resultat aus Vorbereitung, Disziplin und langfristigem Denken.
Genau dieses Verständnis habe ich auch in der Zusammenarbeit mit der MERKUR PRIVATBANK gespürt. Offenheit, Verlässlichkeit und ein partnerschaftlicher Umgang auf Augenhöhe waren für mich entscheidend.
Denn gerade bei einer schrittweisen externen Unternehmensnachfolge entsteht Vertrauen nicht allein durch Verträge oder Finanzierungsmodelle. Vertrauen entsteht durch Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen wollen.
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