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Konditionen

 

ETF - Die besseren Fonds?

Viel ist in den letzten Jahren über die Vorteile einer Geldanlage in ETF geschrieben worden. Vor allem, weil es kaum ein Fondsmanager schaffe, besser als der Markt abzuschneiden, seien Anleger mit dem Kauf von ETF, die das gar nicht erst versuchen, besser beraten. Schließlich bieten die auch als Indexfonds bezeichneten ETF einen entscheidenden Vorteil: Die Kosten einer Geldanlage sind mit ihnen geringer als die Kosten beim Kauf eines aktiv gemanagten Fonds.

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Damit die Wahl nicht zur Qual wird

Die besten Fonds finden Anleger nicht in einem simplen Vergleich, der verschiedene Fonds nach der erreichten Rendite für verschiedene Zeiträume sortiert. Dafür gibt es einen einfachen Grund, den jeder Anleger kennt: Wertentwicklungen der Vergangenheit bieten keine Garantie für den zukünftigen Erfolg eines Fonds.

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Geldanlage in Fonds

Anders als beim Kauf von Aktien, erwerben Anleger mit dem Kauf von Investmentfonds kein Stimmrecht. Stattdessen zahlen sie, wenn sie Anteile an einem Fonds kaufen, indirekt Kapital in den Fonds ein. Erst aus der Summe der Einzahlungen werden - je nachdem, ob  es sich um einen Aktienfonds oder einen Immobilienfonds handelt - Aktien oder Immobilien gekauft. Die Entscheidung, welche Wertpapiere vom Geld der Anleger gekauft werden, treffen dabei nicht die Anleger selbst, sondern der Manager des jeweiligen Fonds.

 

Warum überhaupt Fonds kaufen?

Das wohl wichtigste Ziel einer Geldanlage in Fonds ist es, Anlegern die nicht über ein Millionenvermögen verfügen, eine sinnvolle Streuung Ihrer Geldanlage über verschiedenste Wertpapiere und / oder Märkte zu ermöglichen. Statt beispielsweise 100.000 Euro im Wertpapierdepot auf 10 oder 20 verschiedene Aktien oder Anleihen zu verteilen, ist der gleiche Anlagebetrag mit einem Fonds in der Regel auf viel mehr unterschiedliche Wertpapiere verteilt. Hinzu kommt ein weiterer nicht zu vernachlässigender Vorteil: Da wohl die wenigsten Privatanleger rund um die Uhr relevante Markt- und Kursinformationen zeitnah zur Umsetzung von Anlageentscheidungen oder einer Anlagestrategie nutzen können, entscheiden sie sich häufig nicht nur deshalb für einen Fonds, um mit der eigenen Geldanlage von der Expertise eines professionellen Vermögensverwalters zu profitieren, sondern vor allem auch, um den eigenen Zeitaufwand für die Geldanlage im Depot zu begrenzen. Deshalb ist es wenig verwunderlich, das selbst Anleger, die sich für eine Direktanlage in Aktien entscheiden, neben gezielt ausgesuchten Aktien meist auch ein oder mehrere Fonds im Depot haben.

 

Größt mögliche Auswahl für das Vermögen

Die Tätigkeit eines Fondsmanagers ist folglich vergleichbar mit der eines Vermögensverwalters. Anders als bei einem klassischen Vermögensverwalter oder einem Robo-Advisor, d.h. einer automatisierten Online-Berater für die Geldanlage, muss sich ein Fondsanleger nicht lediglich auf eine von meist drei oder fünf zur Verfügung stehenden Anlagestrategien festlegen und keinen separaten Vermögensverwaltungsvertrag abschließen. Mit dem Kauf von Fonds bleiben Anleger gleich in mehrerer Hinsicht flexibel: Weil es mehr als 5 Fonds gibt, können sie ihre Geldanlage wesentlich individueller zusammenstellen. Zudem binden sie sich nicht an einen bestimmten Verwalter, sondern können durch eine zielgerichtete Fondsauswahl auf den jeweils besten Spezialisten für Aktien, Anleihen oder Immobilien setzen.

 

Fonds für unterschiedlichste Anlagestrategien

Fonds werden häufig danach kategorisiert, in welcher Region, welchem Land oder welcher Branche sie investieren. Neben global anlegenden Investmentfonds, gibt es eine Vielzahl an Fonds, die einen lokalen Anlageschwerpunkt (Aktienfonds Deutschland, Aktienfonds Europa, usw.) setzen. Eine der gängigsten Unterscheidungen von Fonds unterteilt zunächst nach der Art der Wertpapiere, die die Fondsmanger kaufen. Mit dieser Unterscheidung in Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und Mischfonds wird für Anleger sichtbar, in welche Wertpapiere ein bestimmter Fonds grundsätzlich investiert. Oder einfacher: Ein klassischer Immobilienfonds wird keine Aktien kaufen, sondern das Geld der Anleger in Immobilien investieren und für - beispielsweise bis zur Fälligkeit des Kaufpreises einer Immobilie - überschüssiges Geld in kurzfristige Zinsanlagen investieren.

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