Barren und Münzen
Viele Anleger bevorzugen noch immer physisches Gold als Kapitalanlage. Doch auch beim Kauf von Barren und Münzen gilt es einiges zu beachten.
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Pro & Contra
5 Gründe für und gegen eine Anlage in Gold
Wie jede Anlageform, bringt auch eine Geldanlage in Gold nicht nur Vorteile mit sich. Wie beim Kauf von Wertpapieren, sind Anleger daher gut beraten, sich vor der Entscheidung für eine Anlage in Gold auch ein umfassendes Bild über die damit verbundenen Risiken zu machen.
| Argumente für Gold als Geldanlage | Argumente gegen Gold als Geldanlage |
| Traditionell geringe Korrelation mit Aktien und Anleihen | Preisentwicklung fast ausschließlich in Abhängigkeit von der Nachfrage |
| Häufig positive Entwicklung bei fallenden Aktienmärkten | Meist teure Aufbewahrung in Schließfächern |
| Bessere Diversifikation des Portfolios | Währungsrisiko, da Handel in US-Dollar |
| Besonders gefragt bei Wertschwankungen anderer Anlagen | Starke Kursschwankungen aufgrund unterschiedlicher Nachfrage |
| Kann sich zur Absicherung gegen Inflation eignen | Bringt keine Zinsen oder Dividenden |
Fazit
Gold zu lagern kostet Geld. Es vermehrt sich nicht von selbst und erwirtschaftet keine laufenden Erträge. Für Anleger, die Gold als Absicherung in Krisenzeiten nutzen möchten, ist der Kauf eines Gold-ETC günstiger als der Kauf von physischem Gold in Form von Barren oder Goldmünzen.
Um eine positive Rendite zu erzielen, muss der Goldpreis in beiden Fällen beim Verkauf über dem Preis beim Kauf liegen. Zinsen oder Dividenden lassen sich mit einer "reinen" Goldanlage nicht erzielen. Anders verhält es sich mit einer Anlage in Gold-Aktien. Sie bieten neben der Chance auf steigende Kurse im Depot eine zusätzliche Dividendenchance. Dennoch eignen auch sie sich nicht als sichere Geldanlage.